Montag, 21. September 2015

Zwei Gibbelhühner machen Frankfurt am Main "unsicher"




Eine gute Freundschaft ist etwas ganz Besonderes. Wohnt man allerdings sehr weit auseinander, sind regelmäßige Treffen leider nicht selbstverständlich und erst recht nicht oft möglich. Umso schöner ist es dann, wenn man sich nach langer Zeit endlich wieder in die Arme schließen kann...







Huhu Ihr Lieben,

Freundschaften entstehen oft dort, wo man am wenigsten mit ihnen rechnet und so habe ich meine Freundin Martina über das Internet, genauer gesagt über eine Produkttestplattform, kennengelernt. Das war im Jahr 2011. Seitdem schreiben wir uns regelmäßig, es ist ein enger Kontakt entstanden und sie ist eine wichtige Vertrauensperson für mich geworden. Wir haben uns bereits einmal in Frankfurt getroffen und sie hat mich zuletzt mit ihrer Familie hier bei mir zu Hause besucht, was aber bereits schon wieder über ein Jahr zurückliegt.

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie sehr wir unserem Treffen in Frankfurt entgegengefiebert haben. Warum Frankfurt? Nun, es ist in etwa die Mitte der Strecke. Matti kommt aus Nürnberg und ich aus Dinslaken, so erreicht jede von uns nach einer knapp 2-stündigen Fahrt mit dem ICE das Ziel. 

Dieses Mal haben wir uns sogar Tickets der 1. Klasse gegönnt, die wir günstig erstehen konnten. Lange darauf gewartet, war es dann endlich soweit und nach einer Menge Magengrummeln, Herzklopfen und Schnappatmung saß ich im Zug und steuerte in heller Vorfreude meinem Ziel entgegen. "Fräänkfööööört" ich komme! :) 

Ich habe hier ein paar Schnappschüsse, die wir gemacht haben, für Euch zusammengestellt. 




Der Trip nach Frankfurt





 Da ich eine gute halbe Stunde eher am Bahnhof ankam als Matti, wartete ich geduldig, aber dennoch unheimlich hibbelig auf sie. 

Der Zug kam zum Glück pünktlich und wir konnten uns kreischend und wild hüpfend feste knuddeln. Zur Begrüßung gab es erst einmal ein Sektchen zum Anstoßen! :)




Ein wenig "fertig", aber glücklich! ;) 

Eingecheckt haben wir im Hotel Radisson Blu, das wir ganz bequem mit der Tram erreichen konnten. 





Dort hatten wir in unserem Zimmer im 17. Stock eine grandiose Aussicht über Frankfurt.




Das Wetter war am Ankunftstag noch ein wenig zickig, wurde aber im Laufe des Tages immer besser und so konnten wir bei Sonnenschein in die Stadt fahren, den restlichen Nachmittag genießen und es uns so richtig gut gehen lassen. 




Im Restaurant "Zu den 12 Aposteln" im Herzen Frankfurts, das zugleich die erste Gasthausbrauerei Frankfurts ist, haben wir uns ordentlich gestärkt, bevor wir zum Hotel zurückgekehrt sind und einen gemütlichen Abend eingeläutet haben. 





 Am nächsten Morgen haben wir ein ausgiebiges Frühstück genossen, um uns anschließend bei herrlichstem Wetter auf den Weg in die City zu machen. Das war übrigens noch längst nicht alles, wir haben uns quer durch das Buffet probiert. ;)




Eins der bekanntesten Wahrzeichen Frankfurts ist wohl der Römer, das Rathaus der Stadt. 




Einfach herrlich, wenn man nichts weiter zu tun hat als sich zu unterhalten, die Gegend anzuschauen und chillen. :)




Ein wenig Shoppen war natürlich auch "drin". ;)




Praktisch war auf jeden Fall das Gruppenticket, das für uns zwei noch günstiger war als einzelne Tagestickets. Hier konnten bis zu 5 Personen mitfahren und da wir nach dem ein oder anderen Gläschen  sowieso "einen neben uns sitzen hatten", passte das schon. ;) 

Durch die gute Vernetzung der öffentlichen Verkehrsmittel war es kein Problem von einem Ziel zum nächsten zu gelangen. 




Da ich aus einer recht überschaubaren Stadt komme, wirken die hohen Gebäude sehr imposant auf mich.




Als uns abends das kleine Hüngerchen überkam, machten wir uns auf den Weg zu einem netten Italiener. 




Wir haben uns selbst gemachte Pasta in der L'Osteria schmecken lassen, lecker! 

Sehr schön waren auch die beleuchteten Gebäude in der Dunkelheit.  



 Ein Blick auf die vielen Lichter lohnt sich allemal. 




Mit einem köstlichen Cocktail endete auch dieser wundervolle Tag. Prost Matti! :)


 


Leider ging das Wochenende viel zu schnell vorbei. Besser hätten wir die Zeit wohl nicht nutzen können, trotzdem kam am letzten Abend ein wenig Wehmut auf. 




Sonntags hieß es dann für uns so langsam Abschied nehmen. Gegen Mittag checkten wir aus und machten uns auf den Weg zum Bahnhof.

Interessant ist am Frankfurter Bahnhof übrigens die Lounge für Fahrgäste der 1. sowie 2. Klasse der Deutschen Bahn, um das Warten auf die Züge angenehmer zu machen. Wir durften die Lounge der 1. Klasse benutzen und waren schier geplättet. 




Für jeden Besucher gibt es ein hübsches Plätzchen mit eigenem Tischchen. Caféspezialitäten, Sandwiches, Kuchen, Kaltgetränke und sogar Bier & Sekt werden gratis von den netten Angestellten gereicht. 

So konnten wir zwei "Grazien" uns würdig mit Blick auf den Bahnhof auf unseren Abschied vorbereiten.




Ich konnte Matti noch zum Zug bringen, da mein Zug eine knappe halbe Stunde später abfuhr. Wenn ich eins hasse, dann sind das Abschiede. Da stand ich nun winkend am Bahnhof und musste mir das ein oder andere Tränchen wegwischen. 

Bye bye - bis zum nächsten Mal! 

Was bleibt, sind die wundervollen Erinnerungen, die mich immer wieder zum Schmunzeln bringen. Wir hatten eine wirklich tolle Zeit, wir waren albern und haben gelacht, bis wir geweint haben. Ein kunterbuntes Erlebnis, an das ich mich immer wieder gerne erinnern werde und was zurückbleibt, ist ein ganz warmes Gefühl in meinem Herzen. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen!

Danke Matti!!!

Ich hoffe, Euch hat der kleine Ausflug nach Frankfurt gefallen. 

Habt Ihr auch Freunde, die weiter weg von Euch wohnen? Trefft Ihr Euch auch ab und an? 

Einen guten Start in die Woche und ganz viele liebe Grüße 

von Eurer





TaTi